BLICKPUNKT - Die kleine Zeitung für Lehrte, Sehnde & Umgebung

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... lautet ein altes Sprichwort. Das trifft aber nicht zu, wenn ich alleine bin und nur mein Kater mir zu hört. Dem erzählte ich dann schon mal, wenn ich mich über das Fernsehprogramm oder anderes geärgert habe. Er widerspricht mir nicht und redet mir auch nicht dazwischen. Ich bin überzeugt, dass alle Menschen, die ein Tier haben, Hund, Katze, Wellensittich, Papagei oder auch Fischlein im Aquarium mit ihren tierischen Mitbewohnern hin und wieder reden. 
Doch damit nicht genug, neulich schimpfte meine Kollegin mit dem Drucker. Recht energisch und verpasste ihm einige Schimpfworte. Völlig unbeeindruckt, druckte der Drucker trotzdem nicht. Einmal kam ich gerade ins Büro, als sie dem Drucker androhte, sie käme gleich mit einem Eimer Wasser oder würde ihn aus dem Fenster schmeißen. Da allerdings befand ich Schweigen wäre fehl am Platz und protestierte lautstark. Schließlich ist es mein Drucker und wenn ich ihm über meinen Rechner die Anweisung zum Drucken gebe, druckt er. Ob der vielen unflätigen Ausdrücke, die meine Kollegin ihm schon zuteil hat werden lassen, sagt er sich wohl: "Du solltest Dich erst einmal entschuldigen." Also, wenn Sie sich auch einmal über ein Gerät ärgern, dann bleiben Sie immer höflich. Ist besser so Uli

Sehnde (red/rd). Bevor der Hegeringleiter Hartmut Scholz aus Lehrte die Jahreshauptversammlung des Hegeringes Das Große Freie eröffnete wurde den etwa 90 anwesenden Jäger und Jagdhornbläser ein Vortrag über ein kontrovers diskutiertes Thema präsentiert. Der Referent Friedel Sieckmeier konnte als Mitarbeiter eines führenden deutschen Munitionsherstellers ausgiebig über Erfahrungen mit der Verwendung von bleifreier Munition berichten. In immer mehr Revieren in Niedersachsen, anderen Bundesländern und Staaten ist inzwischen die Nutzung von bleihaltiger Munition untersagt. Bleihaltige Munition gilt als tierschutzgerecht und sicher, steht aber immer wieder in der Kritik, weil Umwelt und Gesundheit geschädigt werden könnten. Munition ohne Blei soll nicht zuverlässig sein und durch größere Härte gefährliche Querschläger produzieren. Als Fazit konnte Sieckmeier feststellen, dass auch mit bleifreier Munition tierschutzgerecht und sicher gejagt werden kann. Die Jäger müssen sich in einigen Bereichen jedoch umstellen und auch die Munitionshersteller können noch Verbesserungen bewirken, damit bleifreie Munition so sicher verwendet werden kann, wie die bisherigen bleihaltigen Geschosse. Das prägende Thema der Versammlung war jedoch die Afrikanische Schweinepest (ASP). Diese auf Menschen nicht übertragbare Seuche ist für erkrankte Wild- und Hausschweine nahezu immer tödlich. Die Tiere verenden teilweise schon 48 Stunden nach einer Infektion. Betroffene Bestände müssen zur Eindämmung einer weiteren Verbreitung getötet werden, das Fleisch darf nicht verwendet werden. Ein Ausbruch der Seuche in Niedersachsen würde für viele Landwirte in Niedersachsen die Existenz bedrohen. Das ASP-Virus ist hochansteckend und kann über Blut, andere Sekrete, aber auch über Fleisch- und Wurstwaren übertragen werden. 2017 und 2018 ist die ASP im Baltikum und auch schon in Polen und Tschechien aufgetreten. Experten befürchten, dass die Seuche auch in anderen Staaten der EU ausbrechen könnte. Die größte Sorge machen sich Seuchenkenner um LKW-Fahrer und Touristen, die infizierte Wurstwaren über weite Strecken transportieren und möglicherweise auf Raststätten und Wegesrändern entsorgen, wo dann Wildschweine Kontakt mit dem Virus bekommen. Um diesen Infektionsweg etwas einzudämmen ist inzwischen im Bundesjagdgesetz die Schonzeit für Wildschweine aufgehoben worden. Jäger dürfen und sollen jetzt Wildschweine jeder Größe ganzjährig stärker bejagen. Aber selbst in dieser angespannten Situation ist es weiterhin verboten „führende Bachen“ zu erlegen, d.h. Sauen, die Frischlinge haben, müssen geschont werden. Der stellvertretende Hegeringleiter Jürgen Kollecker aus Höver hob in seiner Jahresbilanz hervor, dass die Jäger sich dieser Herausforderung stellen, die Jagd aber trotz der Bedrohung durch die Schweinepest nicht zur Schädlingsbekämpfung verkommen darf. Nicht jede technische Neuerung wie Infrarot- und Wärmebildkameras müsse eingeführt werden. Zur Jagd gehören auch Hege und Pflege des heimischen Wildtierbestandes. Nachdem der bisherige Vorstand einstimmig wiedergewählt wurde, konnten die anwesenden Jagdhornbläser die Versammlung mit ihren Klängen abschließen.

Anmeldeschluss ist am 15. November 2014 Dachzeile
Der Wettbewerb Jugend musiziert ist längst zu einer eigenen Marke im Musikleben geworden. Mehr als eine halbe Million Kinder und Jugendliche haben sich in der nun über 50-jährigen Geschichte des großen Musikwettbewerbs „Jugend musiziert“ beteiligt. Hierbei steht heute die Breitenförderung, die Freude an der musikalischen Leistung, im Mittelpunkt.

So sind auch für den Wettbewerb 2015 alle musizierenden Kinder und Jugendlichen zur Teilnahme und zur Anmeldung bis zum 15. November 2014 aufgerufen. Der Wettbewerb beginnt für die Region Hannover am 24. Januar 2015 mit dem Regionalwettbewerb in Laatzen. Die nächste Stufe ist der Landeswettbewerb im März 2014, und Pfingsten 2014 findet der abschließende Bundeswettbewerb in Hamburg statt. Für 2015 sind folgende Kategorien ausgeschrieben. Solo: Blasinstrumente, Zupfinstrumente, Bass (Pop), „Musical“, Orgel und Besondere Instrumente (Baglama, Hackbrett). Ensembles können in den Kategorien „Duo: Klavier und ein Streichinstrument“, „Duo Kunstlied: Singstimme und Klavier“, Schlagzeug-Ensemble, Klavier vierhändig und „Besondere Ensembles mit Werken der Klassik, Romantik, Spätromantik und Klassischen Moderne“ teilnehmen.

 

Gefordert wird ein Vorspielprogramm aus verschiedenen Epochen, das je nach Alter und Kategorie zwischen 6 und 30 Minuten dauern soll, und von einer Jury aus Fachleuten bewertet wird. Teilnahmebedingungen und Anmeldeformulare sind in Musikschulen erhältlich oder besser noch unter

http://www.jugend-musiziert.org/">www.jugend-musiziert.org.

 

 

Sehnde (r). Der Civitan Club Sehnde feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen und lädt zum neunten Male zu einem Benefizball ein. Der Civitanball findet am Samstag, 17. März 2018 im Saal des Dorff-Gemeinschaftshauses Köthenwald, Wahre-Dorff-Straße 4 und beginnt um 19 Uhr. Der Erlös kommt Sehnder Familien in besonderen Notlagen, der Sehnder Tafel und einem Präventionsprojekt an einer Sehnder Grundschule zugute. Die Gäste erwartet ein vielseitiges Showprogramm - u. a. mit einer Formation der Tanzschule Happy Hour und dem Hip Hop Duo "Le Sis" - sowie eine Tombola mit tollen Preisen. Das bekannte Shadow Light Duo sorgt für musikalischen Schwung und die Dorff-Küche wird die Gäste mit kleinen Leckereien verwöhnen. Restliche Eintrittskarten zum Preis von 35 € gibt es noch im Thomas-Cook-Reisebüro Sehnder Reisen, Tel. (05138) 60763, sowie bei Renate Grethe, Tel. (05138) 8407.